Autohaus ROSIER in Stendal kürt neuen VW "Kilometerkönig"

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Stendal, 11. März 2024. Es ist ein spannender Moment für den Goldbecker Markus Gilsing als sein Wagen – ein VW Golf 4 Variant, Baujahr 2000 – vor kurzem die Rekordmarke knackt: 999.999 Kilometer zeigt der Tachostand an, als der Golf den letzten magischen Kilometer zurücklegt, um die 1 Million vollzumachen. "Was dann jedoch passiert ist, damit hatte ich nicht gerechnet", schmunzelt Markus Gilsing – zeigte der Tacho schließlich nicht die erwartete Zahl von 1.000.000 Km an, sondern nur noch sechs Striche. Der Freude über die hohe Laufleistung seines Golfs tat das jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil: Das besondere Ereignis wurde jetzt im Autohaus ROSIER in Stendal gebührend gefeiert.

"Dass ein Auto eine so hohe Kilometerzahl erreicht, und das auch noch bei täglichem Gebrauch, ist heute eine absolute Seltenheit", zollte ROSIER Niederlassungsleiter Peter Jurisch gemeinsam mit Serviceleiter Andreas Döblin seinen Respekt. Für den stolzen Besitzer Markus Gilsing und dessen Lebensgefährtin Elke Synder, der Vorbesitzerin des Autos, gab es daher zur Feier des Tages nicht nur Blumen und einen Präsentkorb, sondern auch einen 500 Euro Gutschein für den nächsten Werkstattbesuch.

Denn schließlich verbindet Markus Gilsing als treuer ROSIER Kunde nicht nur eine lange Verbindung zu seinem VW Golf Variant, sondern auch zum Stendaler Autohaus, wo er fast alle Reparaturen durchführen ließ: "Das Auto habe ich schon mehrfach aus dem Reich der Toten zurückgeholt", so Gilsing, der bei der Deutschen Post in Dorsten (NRW) beschäftigt ist und daher wöchentlich pendelt. Dass der Wagen immer noch im Dauereinsatz ist, rund 1.600 Kilometer pro Woche zurücklegt und jetzt sogar nach fast 24 Jahren die Rekordmarke knacken konnte, grenzt dabei fast an ein Wunder.

Gekauft hatte Markus Gilsing das Auto vor Jahren von seiner Freundin Elke Synder, die sich nach einem Pleuelbruch im Motor (bei ca. 376.000 km) von dem Wagen trennen wollte. Markus Gilsing nahm über ROSIER Kontakt zu einer Motorschleiferei in Stendal auf, die ihm bescheinigte: "Das kriegen wir wieder hin." Gesagt, getan, eine neue Pleuelstange, einen neuen Kolben und einen neuen Motorkopf eingebaut und der Golf lief wieder wie am Schnürchen. Bis er Jahre später, inzwischen mit nachgerüstetem Partikelfilter und nunmehr schon 826.000 Km Laufleistung, mit einem Motorschaden auf der Autobahnbei Oberhausen liegen blieb und der Pannendienst ein vernichtendes Urteil ausstellte: "Den können Sie nur noch verschrotten."

Für Markus Gilsing jedoch kein Grund den Wagen aufzugeben oder gar die damalige Abwrackprämie für einen Neuwagen in Anspruch zu nehmen: Mit einem Hänger ließ er den Golf nach Stendal schleppen, besorgte einen neuen Motor vom Verwerter und ließ diesen von ROSIER einbauen. Von dem Service des Autohauses zeigt sich Markus Gilsing auch heute noch begeistert, auf deren Tipp hin er sich die noch gut funktionierende Einspritzpumpe des alten Motors "für den Fall der Fälle" zur Seite legte: "Ich bin überaus zufrieden von den Mitarbeitern von ROSIER, die sich so viel Mühe machen und Kunden wie mir einfach nur helfen wollen."

Seither läuft der Golf 4 unermüdlich und legt wöchentlich weit mehr als 1.000 Kilometer für Fahrten zur Arbeitsstelle nach Dorsten zurück, wo Markus Gilsing weiterhin bei der Deutschen Post beschäftigt ist. Regelmäßige Fahrten am Wochenende ins Wendland, wo der Eisenbahnfan lange Zeit für sein Buch über die Lüchower-Schmarsauer Eisenbahn recherchierte, sorgten in der Vergangenheit für weitere zahlreiche Kilometer. "Der Wagen läuft und läuft und läuft", freut sich der Goldbecker, und das obwohl Lenkrad, Windschutzscheibe und Heckklappe zwischenzeitlich z. T. mehrfach ausgetauscht wurden und der Wagen nach einem Unfall sogar wieder instandgesetzt werden musste.

Ganz schön viel Aufwand für ein so hoch betagtes Auto, sollte man meinen, doch nicht für Autoliebhaber Markus Gilsing, der neben dem Golf 4 Variant noch einen alten Mercedes-Benz 300 D (Typ 124) mit H-Kennzeichen sowie einen Trabant Sachsenring 601 K besitzt: "Ich hänge an meinen Autos. Mit jedem Kilometer wächst man zusammen und da tue ich mich schwer, müsste ich alle paar Jahre ein neues Auto kaufen." Dass der Wagen nun keinen Kilometerstand mehr anzeigt, ist daher kein Problem für den Kilometerkönig: "Das Auto ist schließlich nicht zu verkaufen."

 

Foto 1 (v. l.): ROSIER Serviceleiter Andreas Döblin, Markus Gilsing, Elke Synder und Peter Jurisch, ROSIER Niederlassungsleiter Stendal/Sylt.

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